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Änderungen im Jahr 2018

Überall in den Medien wurde schon viel über jetzt geltende oder in diesem Jahr kommende Änderungen berichtet, wir möchten für Sie eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte auf die Seite stellen.

01. Januar 2018: Neue Klassen bei der Kfz-Versicherung

Mit Gültigkeit ab 01.01.2018 sind neue Kfz-Versicherungstarife gültig. Die jeweilig Höhe wird mittels Typ- und Regionalklasse ermittelt. Die Versicherer haben ihre Kunden im November 2017 über die Neueinstufungen informiert. Bis zum 30.11.2017 konnten Kunden Ihre Kfz-Versicherung regulär kündigen, bei einer Preiserhöhung trat aber das übliche Sonderkündigungsrecht in Kraft, sodass eine Kündigung bis 30 Tage nach Bekanntwerden der Erhöhung möglich war.

01. Januar 2018: Bußgeld bei Verstoß gegen Winterreifenpflicht erhöht

Für Fahren ohne entsprechende Bereifung ist ein Bußgeld von 60 Euro und 1 Punkt in Flensburg fällig. Bei einer zusätzlichen Behinderung steigt das Bußgeld auf 80 Euro.
Zusätzlich wird ab 2018 wird auch der Halter des Fahrzeugs bestraft, für ihn wird eine Geldbuße in Höhe von 75 Euro und einem Punkt in Flensburg fällig.

01. Januar 2018: Neue Kennzeichnung für Winter- und Ganzjahresreifen

Ab dem 01.01.2018 sind nur noch Winter- und Ganzjahresreifen mit dem Alpine-Symbol (Schneeflocke vor Berg-Silhouette) zulässig. Ein einfaches M+S-Symbol bei Ganzjahresreifen reicht für die Erfüllung Winterreifenpflicht nicht aus.
Für M+S-Reifen ohne Schneeflockensymbol, die bis zum 31.12.2017 produziert wurden, gilt eine Gnadenfrist bis 30.9.2024. Die DOT-Nummer an der Reifenflanke zeigt das Produktionsdatum in Form von Wochen/Jahr an.
Darum sollte jetzt bei einem eventuell notwendigen Austausch der Bereifung auf die entsprechende Kennzeichnung geachtet werden.

01. Januar 2018: Blaue Plakette für Hauptuntersuchungen

Dieses Jahr werden blaue Plaketten für die bestandene HU vergeben, die grünen laufen dieses Jahr ab.
Der HU-Termin kann bis zu zwei Monate überzogen werden, wird diese Frist überschritten, fällt bei einer Kontrolle ein Bußgeld in Höhe von mindestens 15 Euro an. Außerdem zieht das Überschreiten der Frist einen erhöhten Preis (plus ca. 20%) für die HU nach sich und sie wird gründlicher durchgeführt.

01. Januar 2018: Änderungen für die Abgasuntersuchung

Bei Fahrzeugen ab dem Baujahr 1.1.2006 wurden bisher im Rahmen der Hauptuntersuchung (HU) der Abgaswert per OBD (Onboard-Diagnose) der Fehlerspeicher ausgelesen.
Ab sofort müssen Diesel und Benziner die direkte Messung der Abgase am Auspuffendrohr bestehen. Die Kosten können für betroffene Fahrzeuge um bis zu 12 Euro steigen. Durch die Endrohmessung sollen Defekte an der Abgasanlage zuverlässiger erkannt werden.
Halter von Fahrzeugen, die vor 2006 zugelassen wurden, sind von den Änderungen nicht betroffen.

22. Februar 2018:  Entscheidung über mögliche Fahrverbote

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entscheidet Ende Februar über Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge in Stuttgart. Dieses Urteil könnte Signalwirkung für andere Städte haben, deren Feinstaub und Stickoxidwerte deutlich erhöht sind.

01. September 2018: Neuberechnung der Kfz-Steuer

Die Kfz-Steuer wird aus dem Hubraum und dem CO2-Ausstoß berechnet.
Ab September gilt jedoch nicht mehr das NEFZ-Prüfverfahren für die Verbrauchs bzw. CO2-Ermittlung, sondern das neue realitätsnähere WLTP-Verfahren (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure). Dieser Zyklus gilt ab dem 01.09.2018 für alle neu auf den Markt kommenden Modelle. Genau ein Jahr später folgen alle Neuzulassungen. Einzig die Besitzer bereits zugelassener Autos können sich entspannen, denn deren CO2-Ausstoß – und damit auch ihre Kfz-Steuer – bleibt unangetastet.
Das Bundesfinanzministerium rechnet dennoch mit höheren Einnahmen aus den Kfz-Steuern, Branchen-Insider vermuten einen durchschnittlichen Anstieg der Steuer um 20 Prozent.